Undead Blood Story / Drehbuch

APOCALYPTICAL: UNDEAD BLOOD KURZBESCHREIBUNG
Jordan Bennett ist ein paranoider Verschwörungstheoretiker 🕵️, der überzeugt ist, dass die friedliche Ankunft der Aliens 👽 nur die Oberfläche eines viel größeren Plans ist.
Mit den Aliens 👽 kommen die Cosmic Coins 🪙 auf die Erde 🌍: fremdartige Speicher, deren Wert durch den Content 📱 entsteht, der auf ihnen hinterlegt wird. Erinnerungen 🧠, Bilder 📸, Nachrichten 💬 und Informationen 📡 werden gesammelt, gespeichert und gehandelt.
Doch während alle anderen den Inhalt der Cosmic Coins 🪙 wollen, interessiert Jordan etwas völlig anderes.
Das Material. ⚙️
Er glaubt, dass genau dieser außerirdische Stoff 🧪 das fehlende Element für sein selbstgebautes UFO 🛸 sein könnte.
Bewaffnet 🔫 mit improvisierter Ausrüstung ⚙️, seinem gehackten Pager 📟 und dem Voodoo Pager Network (VPN)📡 kämpft und erkundet sich Jordan durch eine bizarre Welt aus Alienkulten 👁️, Zombies 🧟, künstlichen Sonnenfinsternissen 🌑, bezahlten Orakeln 🔮, intergalaktischen Grenzkontrollen 🛂 und einer Gesellschaft, die selbst den Weltuntergang ☠️ noch in Produkte 📦, Unterhaltung 🎡 und Verwaltung 📋 verwandelt.
Für sein UFO 🛸.
Für seine Flucht 🚪.
Für die Wahrheit 👁️.
Doch je weiter Jordan sucht 🔍, desto unklarer wird, ob er die Cosmic Coins 🪙 benutzt oder ob längst jemand verstanden hat, dass er niemals aufhören wird, nach ihnen zu suchen.
Hinter der Zombifizierung steckt die D.I.P.-Spinne 🕷️. Sie verbreitet sich nicht durch einen klassischen Biss, sondern beginnt digital: Alienstrahlung ☢️, vernetzte Geräte 📱 und Cosmic Coins 🪙 lösen zunächst unsichtbare Veränderungen im Nervensystem aus. Die ersten Symptome wirken noch harmlos und modern: Konzentrationsverlust, Phantom-Vibrationen, elektrische Mikroimpulse, Bildschirmfixierung, Schlafstörungen und das Gefühl, ständig auf ein neues Signal warten zu müssen. Doch im Körper wächst währenddessen etwas weiter. Mit jeder Phase wird der Parasitoid größer, beeinflusst Wahrnehmung, Bindung und Bewegung, bis schließlich schwarze Beinsegmente durch die Kopfhaut brechen. Im absoluten Endstadium hat die Spinne den menschlichen Körper vollständig übernommen und benutzt ihn nur noch als Hülle.
Die Menschen glauben zunächst, sie leiden an einer Digital Induced Psychosis. In Wahrheit könnte D.I.P. für etwas anderes stehen: Digital Induced Parasitoid.
Sehr kurze Store-Fassung
Ein paranoider Verschwörungstheoretiker 🕵️ kämpft sich durch eine bizarre Alienapokalypse 👽🌑, um Cosmic Coins 🪙 für sein selbstgebautes UFO 🛸 zu sammeln, ohne zu wissen, ob seine Suche nach Freiheit 🚪 längst Teil eines größeren Plans 👁️ ist.
LANGE BESCHREIBUNG
Die Welt endet nicht mit einem Angriff.
Sie endet mit einem Angebot.
Eines Nachts landet auf einem abgelegenen Bauernhof ein UFO. Die Aliens schießen nicht. Sie bedrohen niemanden. Sie steigen vorsichtig aus, untersuchen den Boden und stecken eine Flagge in das Feld. Am nächsten Morgen gehen die Bilder um die Welt.
Was folgt, wirkt zunächst wie der Beginn eines neuen Zeitalters.
Die Aliens bringen Technologien, Produkte, Reisen zu anderen Planeten und eine neue Währung mit: Cosmic Coins.
Menschen erhalten sie für ihre Teilnahme am neuen System. Für Bilder, Nachrichten, Reaktionen, Fragen, Erlebnisse und Aufmerksamkeit. Je aktiver jemand ist, desto mehr Möglichkeiten werden freigeschaltet.
Alles ist freiwillig.
Und genau das ist die Falle.
Denn die Menschen erzeugen nicht einfach Content. Sie erzeugen Forschungsdaten über sich selbst. Das Aliennetzwerk lernt, was Menschen begehren, was ihnen Angst macht, welche Bilder ihre Aufmerksamkeit fesseln und welche Belohnungen sie dazu bringen, immer weiterzumachen.
Nur einer misstraut dieser Entwicklung von Anfang an.
Jordan Bennett.
Jordan lebt allein in einem abgedunkelten Souterrain. Die Wände sind voller Karten, Koordinaten, UFO-Zeichnungen und Berichte über verschwundene Menschen. Er behauptet, bereits Jahre vor der offiziellen Landung von Aliens entführt worden zu sein.
Niemand hat ihm geglaubt.
Jordan hat Erinnerungslücken. Er erinnert sich an Licht, Geräte, Untersuchungen und verlorene Stunden. Ob er wirklich entführt wurde oder ein medizinisches Trauma in seiner Erinnerung zu etwas anderem geworden ist, bleibt offen.
Aber Jordan weiß eines:
Mit ihm stimmt etwas nicht.
Er verweigert moderne Smartphones und nutzt stattdessen einen alten Pager, den er zu seinem eigenen Kommunikationssystem umbaut: dem Voodoo Pager Network.
Gleichzeitig arbeitet er an seinem größten Projekt.
Seinem selbstgebauten UFO.
Für Jordan ist dieses UFO nicht nur ein Fahrzeug. Es ist Fluchtweg, Archiv, privater Server und Schutzraum. Ein Ort, an dem seine Informationen wirklich ihm gehören. Ein Weg aus einem System, dem er nicht vertraut.
Dann passiert der Unfall.
Beim Bau des UFOs wird Jordan schwer verletzt.
Sein Körper liegt im Krankenhaus im Koma.
Aber Jordan weiß das nicht.
In seiner Trance sucht er weiter.
Er glaubt, dass ihm nur noch etwas fehlt. Ein Material. Ein Teil. Ein letzter Coin. Dann könne er sein UFO vollenden und endlich entkommen.
So beginnt seine Reise.
Durch Satellite City.
Durch einen Vergnügungspark unter einer künstlichen schwarzen Sonne.
Durch dunkle Elektronikzentren, in denen die Menschen lernen, Bildschirmen mehr Aufmerksamkeit zu schenken als dem Himmel.
Durch ein Panoptikum aus Gefängnis, Kult und Überwachung.
Durch Polaris, Infernum 7, einen Friedhof zerstörter UFOs, den Bone Bazaar und eine uralte Alien-Sphinx, in deren Innerem Süchtige und Pilger für Antworten bezahlen.
Überall liegen Cosmic Coins.
Der Spieler sammelt sie.
Ein Coin klingt gut.
Die Zahl steigt.
Noch einer.
Noch einer.
Vielleicht fünfzig.
Währenddessen entdeckt Jordan die Wahrheit über die D.I.P.-Spinne.
D.I.P. kann als Digital Induced Psychosis verstanden werden.
Aber vielleicht bedeutet es in Wahrheit etwas anderes:
Digital Induced Parasitoid.
Die Spinne kontrolliert Menschen nicht wie Marionetten.
Sie verändert, was sich wichtig anfühlt.
Was sicher wirkt.
Was begehrenswert erscheint.
Sie befiehlt niemandem, einen Coin zu sammeln.
Sie sorgt nur dafür, dass der Coin sich wertvoll anfühlt.
Sie zwingt niemanden, weiterzusuchen.
Sie sorgt nur dafür, dass die nächste Antwort wichtiger erscheint als die letzte.
Andere Menschen sind abhängig von Unterhaltung, Bildern und sozialer Bestätigung.
Jordan ist abhängig von Beweisen.
Der Content ist unterschiedlich.
Die Mechanik ist dieselbe.
Die öffentlich sichtbaren Aliens wissen dabei nicht einmal alle, was wirklich geschieht. Hinter Händlern, Reisenden, Kultisten und Arbeitern existiert eine unsichtbare Instanz, die den eigentlichen Plan verwaltet.
Die Menschheit soll nicht militärisch erobert werden.
Die Erde selbst soll in ein anderes Planetensystem übertragen werden.
Die künstliche Sonnenfinsternis verdunkelt den Himmel, während Bildschirme, Warnungen und Belohnungen immer heller werden.
Die Menschen sehen nicht nach oben.
Sie schauen auf ihre Geräte.
Während ihre Welt verschoben wird.
Jordan kämpft sich weiter bis zum World End Border, einer bürokratischen Grenzanlage am Ende der Welt.
Dort geht es plötzlich nicht mehr nur um Aliens.
Es geht um ihn.
NEXT OF KIN.
FORMER ADDRESS.
FINAL CALL.
LOST PROPERTY.
Der Scanner schlägt an.
Jordan legt seinen Pager ab.
Er geht noch einmal hindurch.
Der Scanner schlägt erneut an.
INTERNAL TACT DEVICE DETECTED.
Jordan trägt einen Herzschrittmacher.
Plötzlich bekommen alle Geräusche der Reise eine zweite Bedeutung.
Das Piepen.
Die Pumpen.
Die Alarme.
Die Beatmung.
Die Maschinenrhythmen.
Sie waren die ganze Zeit da.
Im Krankenhaus.
In seiner Trance wurden sie zu Pagergeräuschen, Alienmaschinen und Warnsignalen.
Aber auch jetzt bleibt offen, was wirklich ist.
War seine Alienentführung real?
Hat das Netzwerk seinen Herzschrittmacher erkannt?
Ist Metronomia nur ein Ort in seinem Bewusstsein?
Oder reist sein Bewusstsein tatsächlich dorthin, während sein Körper im Krankenhaus liegt?
Der Scanner beantwortet diese Frage nicht.
Er beweist nur, dass etwas in Jordans Körper tatsächlich seinen Rhythmus bestimmt.
Und genau dieser künstlich stabilisierte Rhythmus verhindert, dass die D.I.P.-Spinne ihn vollständig übernimmt.
Jordan ist nicht immun.
Aber er ist anders.
Am Pendulum Gate wird schließlich sichtbar, was die Reise aus ihm gemacht hat.
Hat der Spieler nur wenige Cosmic Coins gesammelt, leidet Jordan unter Entzug. Er zittert. Seine Wahrnehmung schwankt. Aber er sieht klarer.
Hat der Spieler viele Coins gesammelt, hatte Jordan während der Reise weniger Entzug.
Doch jede Belohnung hat seine Verbindung zur D.I.P.-Spinne verstärkt.
Sein Körper beginnt zu kippen.
Er wird zum Zombie.
Und genau hier dreht sich die Geschichte ein letztes Mal zum Spieler.
Jordan konnte nicht aufhören, nach dem nächsten Hinweis zu suchen.
Der Spieler konnte nicht aufhören, nach dem nächsten Coin zu suchen.
Jordan sagte sich:
Nur noch einer.
Der Spieler vielleicht auch.
APOCALYPTICAL: UNDEAD BLOOD ist deshalb keine Geschichte darüber, dass Smartphones böse sind.
Es ist eine Geschichte über einen viel unangenehmeren Gedanken:
Was, wenn das System dich nicht zwingen muss?
Was, wenn es genügt, dafür zu sorgen, dass du den nächsten Schritt selbst gehen willst?
Jordan Bennett liegt regungslos in einem Krankenhausbett.
Sein Herz schlägt in einem künstlichen Takt.
In seinem Kopf reist er noch immer weiter.
Er sucht noch immer das letzte Teil.
Den letzten Hinweis.
Den letzten Cosmic Coin.
Und vielleicht ist das Tragischste nicht, dass Jordan nicht aufwachen kann.
Sondern dass er selbst im Koma nicht aufhören kann zu suchen.






