COMING SOON AUGUST 12, 2026 / SUN ECLIPSE DAY
Apocalyptical ist ein dystopisches Universum aus Büchern und Spielen – ein Labor für Gedanken, die zu Welten werden.

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Apocalyptical ist ein dystopisches Universum aus Büchern und Spielen – ein Labor für Gedanken, die zu Welten werden.

PAREIDOLON – Konzept Idee

Während ich an meinem Spiel Apocalyptical Prototype arbeitete, begann ich über das Wesen des modernen Menschen nachzudenken. Über das Schweigen zwischen den Bildschirmen, über die Blicke, die sich nie erwidern, und über den Punkt, an dem Beobachten zur Krankheit wird.

So entstand der Gedanke eines neuen Zombies – keiner, der beißt oder jagt, sondern einer, der sieht. Ein Wesen, das nicht mehr lebt und doch nicht tot ist, weil es alles durch die Augen anderer erlebt. Es bewegt sich nicht durch Hunger, sondern durch Gewohnheit. Es verschwindet nicht im Tod, sondern in der Beobachtung.

Ich wollte zeigen, dass der wahre Horror nicht von außen kommt, sondern aus der Stille, die entsteht, wenn der Mensch aufhört, wirklich zu fühlen. Wenn er sich nur noch ansieht, statt zu handeln. Wenn er glaubt, Teil der Welt zu sein, während er längst davor sitzt – mit gesenktem Kopf, mit zuckenden Lidern, in perfekter Synchronität mit Millionen anderer.

So wurde Pareidolon geboren – ein Zwischenwesen, ein Spiegelbild unserer selbst.
Ein interstellarer Zombie, geboren aus Einsamkeit, Technologie und dem unstillbaren Drang, alles zu sehen, ohne selbst gesehen zu werden.

Die Geschichte ist Teil der Welt von Apocalyptical Prototype (2026), dem kommenden PC-Spiel, das diese Vision weiterführt – eine Realität, in der Sehen zur Ansteckung wird und Bewusstsein zum letzten Zufluchtsort.


Intro – PAREIDOLON

Manchmal flackert etwas am Rand des Blicks.
Kein Geräusch, kein Schatten – eher ein Zucken in der Luft, wie ein Reflex.
Wenn du dich umdrehst, ist nichts da. Doch du spürst, dass etwas bleibt.

Man nennt es Pareidolon.

Es hat keine feste Gestalt. Manchmal sind es lange, spinnenartige Arme, die sich lautlos über Wände tasten. Manchmal nur ein Schimmer, eine Bewegung, die sich an dein eigenes Zittern anpasst. Es lebt in den Schatten hinter dem Bildschirm, dort, wo der Blick endet und das Sehen beginnt.

Es atmet nicht. Es wartet.
Seine Augen sind deine Augen, gespiegelt in tausend kalten Oberflächen.
Es beobachtet dich, während du beobachtest.
Und mit jedem Bild, das du länger ansiehst, wächst es ein Stück weiter.

Pareidolon ist kein Monster. Es ist eine Konsequenz.
Ein Mensch, der zu lange geschwiegen hat.
Ein Beobachter, der vergessen hat, dass auch das Auge zurückgesehen wird.
Es bewegt sich wie Staub im Licht, langsam, unmerklich, bis du begreifst,
dass du längst Teil seines Blicks geworden bist.

Sie sagen, Pareidolon sei aus dem All gekommen.
Ich glaube, es kam aus uns selbst.

Grundidee

Ein Wesen, das nicht vollständig sichtbar ist – nur Teile, die unser Gehirn versucht, zu einem Ganzen zusammenzusetzen.
Diese Fragmente erzeugen den psychologischen Effekt der Pareidolie: das Gehirn „vervollständigt“ das Bild zu etwas Schrecklichem, obwohl es gar nicht wirklich da ist.


⚙️ Formbeschreibung

MerkmalBeschreibungWirkung
KörperstrukturÄhnlich einem Busket Starfish (Korbseestern) – viele verzweigte, dünne Arme, die sich unregelmäßig bewegen. Aber im Gegensatz zu einem weichen Meerestier sind diese Gliedmaßen chitinartig, also hart und segmentiert – fast wie Spinnenbeine oder Insektenantennen.Instinktive Abwehrreaktion – erinnert an Spinnen, Krabben, Parasiten.
BewegungNur einzelne Gliedmaßen ragen sichtbar hervor – aus Schatten, unter Möbeln, durch Ritzen. Die Bewegung ist zu gleichmäßig, aber zu langsam – fast wie eine bewusst kontrollierte Suchbewegung.Erzeugt das Gefühl: „Etwas ist da, aber es weiß genau, wo ich bin.“
GeräuschKein lautes Kratzen, sondern feines Klick-Klack, als würden harte Gelenke oder segmentierte Platten aufeinander reiben.Löst im Unterbewusstsein denselben Trigger aus wie Insekten oder Spinnenbewegung.
OberflächeMatt, leicht reflektierend – man sieht nur Lichtreflexe auf harten Oberflächen, nie das ganze Wesen.Verstärkt den Pareidolie-Effekt: das Gehirn will Konturen erkennen, findet aber nur „Bewegung“.
GrößeAmbivalent – weil nie vollständig sichtbar. Könnte klein sein (Tischgröße) oder riesig (zieht sich durch mehrere Räume).Das Unbekannte ist immer größer im Kopf.
Farbe / TexturMischung aus dunklen, gebrochenen Farben – wie Schiefer, altes Metall oder verbranntes Holz.Wirkt „organisch-technisch“, also nicht eindeutig natürlich.
Ort des ErscheinensIn Zwischenräumen: unter Möbeln, zwischen Türen, in unbeleuchteten Ecken.Perfekt für Found-Footage- oder POV-Szenen – suggeriert ständige Anwesenheit.

💀 Psychologische Komponente

  • Das Gehirn erkennt Muster (Beine → Tier → Bedrohung),
    aber das Gesamtbild fehlt → Horror durch Lücke.
  • Wenn sich nur kleine Teile bewegen, entsteht eine sensorische Fehlzuordnung:
    das Auge erkennt Bewegung, das Gehirn kann sie aber keinem Objekt zuordnen.
    Resultat: Unbehagen, latente Panik.

🧩 Designformel (Apocalyptical-Style)

ElementDesignregel
SichtbarkeitMaximal 30 % des Körpers gleichzeitig zeigen.
BewegungGliedmaßen bewegen sich unabhängig voneinander – mit leichtem Delay, wie durch Latenz.
KameraarbeitImmer leicht verwackelt oder halb blockiert (z. B. Tischkante im Vordergrund).
LichtHarte Schatten, schwaches Streiflicht – nie totale Ausleuchtung.
SoundSehr leise, kaum lokalisierbar. 1–2 Sekunden Stille nach jeder Bewegung.
FarbeKaltes Spektrum: Graublau, Grünlich, mit metallischem Unterton.
Emotionale WirkungKein Jumpscare – stattdessen Verunsicherung, Persistenz, Geräusch nach Stille.

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