Jordans Souterrain
Unter dem Wohnhaus in der Elstergasse 17 befindet sich Jordans verborgenster Rückzugsort. Seine eigentliche Wohnung liegt im zweiten Stock, doch einen großen Teil seiner Zeit...

Unter dem Wohnhaus in der Elstergasse 17 befindet sich Jordans verborgenster Rückzugsort. Seine eigentliche Wohnung liegt im zweiten Stock, doch einen großen Teil seiner Zeit verbringt er im Souterrain des Gebäudes. Für andere Bewohner wirkt der Raum vermutlich wie ein überfüllter Keller. Für Jordan ist er Werkstatt, Archiv und Schutzraum zugleich.
Hier sammelt er alte technische Geräte, Werkzeuge, Fotografien, Aufzeichnungen und Bauteile, deren ursprünglicher Zweck oft nicht mehr eindeutig zu erkennen ist. Vieles stammt von Flohmärkten, aus ausrangierter Elektronik oder aus Fundstücken, die andere längst entsorgt hätten. Jordan wirft nur selten etwas weg. Selbst ein defektes Gerät kann für ihn noch eine Spur enthalten.

Das UFO unter der Elstergasse#
Im Zentrum des Souterrains steht Jordans ungewöhnlichstes Projekt: ein selbst gebautes UFO.
Die Konstruktion ist unfertig und nicht flugfähig. Ihre Außenhülle besteht aus unterschiedlichen Metallsegmenten, improvisierten Verbindungen und technischen Teilen, die eigentlich nicht zusammenpassen dürften. Manche Komponenten stammen aus menschlicher Technik. Andere lassen sich keinem bekannten Hersteller zuordnen.
Seit Jordan herausgefunden hat, dass sich aus Cosmic Coins ein fremdartiges Alienmaterial extrahieren lässt, arbeitet er noch besessener an dem Fahrzeug. Das Material reagiert anders als gewöhnliches Metall. Es scheint sich mit beschädigten Bauteilen zu verbinden und Lücken in der Konstruktion zu schließen, als würde es selbst erkennen, was fehlt.
Für Jordan ist das UFO deshalb mehr als ein verrücktes Bastelprojekt. Es ist der Versuch, seine Beobachtungen in etwas Reales zu verwandeln. Statt darauf zu warten, dass jemand seine Theorien bestätigt, baut er selbst den Beweis.
Das unfertige UFO trägt den Namen MAGPIE.
Werkstatt und Zuflucht#
Jordan zieht sich häufig ins Souterrain zurück, wenn ihm seine Wohnung zu offen oder die Außenwelt zu laut wird. Die dicken Wände dämpfen Stimmen, Verkehr und die Geräusche der übrigen Bewohner. Hier kann er arbeiten, ohne beobachtet oder gestört zu werden.
Der Raum bietet ihm Sicherheit, zeigt aber auch seine zunehmende Isolation. Zwischen alten Geräten, Notizen und unfertigen Konstruktionen erschafft Jordan eine eigene Ordnung. Das Souterrain schützt ihn vor der Welt. Gleichzeitig entfernt es ihn immer weiter von ihr.







