APOCALYPTICAL – PARANORMAL ENTITIES

n der Welt von Apocalyptical ist das Unheimliche kein Zufall – es ist das Ergebnis eines Fehlers.
Eine außerirdische Intelligenz hat begonnen, die Realität zu analysieren, zu katalogisieren und schließlich zu rekonstruieren. Doch ihre Daten sind unvollständig. Fragmente, Bilder, Verhaltensmuster und Bedeutungen werden gesammelt – aber nicht vollständig verstanden.
Trotz dieser Lücken beginnt das System bereits mit der Reproduktion.
So entstehen die sogenannten Paranormal Entities.
Diese Entitäten sind keine klassischen Monster. Sie sind Rekonstruktionen – Versuche, Menschen, Systeme und Objekte nachzubilden. Doch ihnen fehlt etwas Entscheidendes: Kontext.
Ein Gesicht kann durch ein einzelnes Foto ersetzt werden.
Ein Polizist wirkt korrekt – bis ein Detail nicht mehr stimmt.
Ein Ort erscheint vertraut – aber folgt keiner logischen Struktur.
Alles wirkt funktional. Und genau darin liegt das Problem.
Die Entitäten sind nicht „böse“ im klassischen Sinne. Sie handeln nach einer Logik, die auf fehlerhaften Daten basiert. Ihre Existenz ist das Resultat eines Systems, das versucht, Ordnung zu schaffen – ohne zu verstehen, was es ordnet.
Je weiter die Rekonstruktion fortschreitet, desto deutlicher werden die Abweichungen.
Was zunächst wie kleine Fehler wirkt, entwickelt sich zu vollständigen Brüchen in der Realität.
Verhalten, Erscheinung und Funktion beginnen sich voneinander zu lösen.
Die Welt bleibt bestehen – aber sie ist nicht mehr korrekt.
Die Paranormal Entities sind somit keine Fremdkörper.
Sie sind das, was passiert, wenn etwas versucht, unsere Realität nachzubilden –
ohne sie wirklich zu begreifen.








